20 JAHRE – DAMENGYMNASTIK SC KIRCHROTH
1980 -2000

 

 

1. Die Entstehung

Ja, mancher oder manche erinnerts nimma so mehr,
denn schließlich is´ ah ejtz scho 20 Jahre her-

do hots se bei de KSC-Damen wos grirt,
des is festghoitn und schriftlich dokumentiert.

A Turnvorein muß her, af jeden Foi,
wa d´Frauen brauchen aa an Sport, net nur d´ Manna eahran Fuaßboi.

Drum hants zsamkemma dann beim Hoizwurm z´Krumba hint des is woar,
wa schließlich woitn de Damen aa wos für Körper und Gesundheit doa.

Damit war da Grundstein glegt, da Turnvorein war geborn,
und später is dann dodraus de KSC-Damengymnastik worn.


2. Die Vorstände

D´Maria Waas war vo 80-84 die Frau der ersten Stunde
und hod gführt de Kirchrother Damen-Turnerrunde.

Wer konn no sogn wer vo 84-88 vorn dro gwen wart
genau aus Kessa wars, de Tengler Sonngard.

Na hod ma se wieda um a Kirchroutherin gschaut,
vo 88-90 wars d´Würzinger Waltraud.

Und für die Abteilung wars bestimmt aa koa Schaden,
in de Johr 90-94 de Führung vo da Emma Hausladen.

Vo 94-96 wurde dann ihr liabn Leid,
d´Sagmeister Heidi als Abt.Leiterin (ein)geweiht.

Noch 2 Johr hot dann d´Heidi do obdanga,
und es ist kemma da Schwabenpfeil , Christine Langer.

Christine war immer voll engagiert vo 96 bis heia im März,
doch dann hod a se privat voändert, des is koa Scherz.

So hod se dann  herauskristallisiert,
daß d´Danner Elisabeth de neie wird,
und ab Mrz 2000 de „Geschäfte und de Damen führt“.

Und so hots se a also seit 20 Johr immer ebba gfundn,
damit´s weiter gibt de Abteilung mit de Turnstundn.

Vogessn sei aa net zum Schluß,
de Orbat vo olle Damen de warn scho im Ausschuß.

Wa do danns mit eahrana ALinnen dann beraten,
wos hifoahn oder wos gibts bei diversen Feiern für an Braten.

Oder wia des ois is, mitm KSC und mitm Gejd,
daß se mit de Finanzen nixe fejt.

Oder frogn as se, wenns braucht wern, beim KSC,
wia des zum mocha is und wia soi des geh.

I kon ejtz zwar net olle nenna beim Namen,
oba trotzdem nomoi an Dank an olle Ausschuß-Damen,


3. Die Übungsleiter

Ja, oba net grod an Vorstand duat ma bei da Damengymnastik braucha,
na irgendebba muaß aa de Frauen bei Turnstunden aa wenig schlaucha.

Den Anfang hat vo 80-85 gmocht de Evi Späth als Übungsleiter,
na gings vo 85-87 mit da Frau Regina Bauer weiter.

Seit 87 versucht unsa Fuchs Birgit ihr Glück
uns zu lehren s´neiaste in Sachen Gymnastik und Aerobic.

Sie hod mit uns kon leichten Stand,
trotz Hilsmittel wia Stepper, Matten und Gymnastikband.

Oba Sie gibt hoffentlich net af,
mia gemma aa fleißig ins Turnen und samma a ganz brav.

Und aa de Laumer Kerstin hod ejtz den ÜL-Schein,
und duat so für de oane oder andere Turnstund verantwortlich sein.

Damit aa olle Semester kinnan machan eahran Sport,
ihr seghts es es Damen, es gibt koa Ausred, mia nemma eich beim Wort.

An olle Trainerinnen nomoi a grouß Danksche,
im Namen oller Damen vom KSC.


4. G
esellschaftliches

Daß se bei uns aa außerm Turnen wos rührt,
des glaub i hod ejtz aa scho da letzte kapiert.

Denn wenn i do so af de letztn 20 Jahre schau,
wos do ois los gwen is, war wirklich net mau.

Also zrucklehna i fang ejtz o,
vielleicht kon se de oane oder andere aa erinnern no.

An so manchen Ausflug oder Begebenheit,
do habts hintnache zum Ratschn vui gnua Zeit.

Also 82 is zum erstn Moi da Nikolo kumma,
83 is worn en de Fränkische Schweiz der erste Ausflug unternumma.

84 hamma dann in Salzburg den berühmten Schnürlregen vospürt,
85 san ma zum SR-Haus marschiert.

86 hamma de Kampenwand und Salzbergwerk erklommen,
87
z´Würzburg om a Mainschifffahrt und a Weinprobe unternommen.

88   wo warn ma do ?,
genau z´´ Minga, Botanischer Goatn, und Bavaria Filmstudio.

89   hots dann ghoaßn zum Musical „Cats“ nach Wien,
müssen aa de Kirchrother Damen hin.

Und dann aa 89 zum Christkindlmarkt af Rothenburg no,
scheinbar hamma in dem Johr gmoant, ejtz hamma scho dro.

Na derf a 90 beim Afzeijn net feijn,
do is ganga zum Frankfurter Flughafen und  noch Rüdesheim am Rhein.

Und 91 also zwoa Joar spater,
warn ma scho wieda in Wien beim „Phantom der Oper“ und aa im Prater.
92 hamma gfoarn zum Steiner Peter ins Theater.

93 gings na zum 2. Moi nach Salzburg - in die Mozartstadt,
einfach schaun wos do der Christkindlmarkt zu bieten hat.

94 affe zu de Franken, des war in dem Johr da Ausflugshit,
in Nürnberg zu „Holiday on ice“ und zum Lebkuchen Schmidt,
han gfoarn a vui Frauen mit.

95 hamma gmacht kon großn Rummel,
sondern in Minga om an Stadtbummel.

Im 96er Johr dann in die Wachau,
af de Weinprobe hod se gfreit so manche Frau.

Doch es war zum Woin,
de Weinprobe is nämlich ausgfoin.

97 hamma dann ins Schwabenländle gforn,
nach Stuttgart zum Musical „Miss Saigon“.

98 war scho da nächste „Ausflugsstress“
2 Tage Bochum mit dem Musical „Starlight Express“.

99 hots se dann Ausflugsmäßig nix grirt,
do hamma einfach amoi pausiert.

Und heia hamma bsucht, husch, husch,
in Seßlach de Christinge Langer, - ejtz hoaßt´s ja Busch.

Do hamma gmocht in Coburg an Stadtbummel,
und bsucht den Figuren-Hummel.

Außerdem war do no a Bummelzug, der mit letzter Kraft,
mit uns beladen - hod er den Berg grod no gschafft.

Drum hamma oiwei wieda gern hoam gfoan, net nur aus Franken
wa für unsa Heimat (und unserne Manna) do demma an Hergott heit no danken.

Na derma aa net vogessen, do dua i richtig ling,
unsern traditionellen Weiberfasching.

Und  beim Faschingszug hamma begeistert net nur de Männer,
97 als Badenixen und 99 als verrückte Hehner.

Mei im Summer, gebn  ma dann a koa Ruah,
und moch ma dann owei a Radl-Tour.

Und do hod ma dann scho amoi erlebt,
wia oane (noch am Platten) wird vom eigna Mo obgschleppt.

     Um dann unseren Hunger zu stillen,
damma hi und do amoi im Sportheim grillen.

Außerem gibt uns dann immer den Rest,
des KSC-Sport- und Heimatfest.

Do damma wergln, putzn, und vokaffa,
ohne uns dat do nix laffa.

Aa bei da Vosteigerung do helfma und kimma afwoatn,
wa do damma de Gäste vosorgn mit Würstl, Kaffee und Tortn.

Und zu guter letzt hamma heia scho an neia Vokaufstand af Vordermann brocht,
denn praktisch picobello saubergmocht.

Oba bei Fahnaweihen und Festen damma repräsentiern
und meistens de KSC-Abordnung oführn.

Dabei tren ma dann af mit unserne einheitlichen Blusen,
unterschiedlich is (do dann) nur da Busen.  

Bei de Blusn ham übrigens etz scho de 2. Generation,
de erste ham kafft zum 25-jahrigen Vereinsjubiläum wer se no erinnern kon.

Zum 30-jährigen  vom KSC hamma dann kafft no schnell
a neies Modell. 

Unvergessen wird vo dem 30-jährigen Festl a sa de Abschlußfeier,
do hots am andern Tog a bo schlecht ganga, o weia.

 Ja, also beim Feiern und Fuatgeh duat uns nix fein,
hoffentlich wird des aa lenger no so sein. 


5. Resumee´

Ja, meine Damen, des warn also de 20 Johr im Schnelldurchlauf,
und i hoff ihr hats trotz unseres „hohen Alters“ no recht guat draf.

Wa schließlich soi ma an so am Tog net grod a Gedicht obaleiern,
sondern aa des Jubiläum gebührend feiern.

Als Musikanten hamma aa an gleichn vopflicht wia vor 10 Johr,
i glaub der hod seit dem Zeitraum sicher aa vui dazua lerna do.

Also, Gerhard  gib ejtz dann Gas,
des mocht uns und Dir, bestimmt vui Spaß. 

Außerdem hamma di gschenkt kriagt vom Vorein,
do konnst de heit no af wos eisteijn.

Oba bevor i gib ejtz aa Ruah,
mecht i no song: ziagt´s wieda o eiara Turnschuah.

Kemmts fleißig zum Turnen – und dats aa wieda neia Mitglieder vopflichtn,
schließlich woima a zum 25. oder 3o. Geburtstag wieda a Feier ausrichtn.

So hoitma zsam – wa trotz diesem und jenem – is eigentlich recht sche,
bei de Gymnastikdamen vom KSC.

Gedichtet von Sprenger Alois anlässlich der 20jährigen Gründungsfeier